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portrait  Mikel A. Lexundi
   
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1951 wurde er in Berriatuan geboren.

1980 erhielt er ein Stipendium der Sparkasse Vizcaya/ Studium zur Herstellung und Analyse von Skulpturen. Über sich selbst spricht der Künstler nur wenig. Vielmehr dankt er allen Menschen, die ihm den Mut gegeben haben seinen Weg zu gehen. Vor allem für das Vertrauen bei seinen ersten Werken, das ihm sein Vater und Bruder gegeben hat, welche ihn in Gedanken immer auf seinem Weg begleiten.

Er will durch die Bearbeitung der Materialien der Natur die Möglichkeit bieten, ihre Schönheit verstärkt sichtbar zu machen. Steine, Holz und Eisen sind für ihn die Symbolik der Elemente der Erde, Feuer, Wasser und Luft, denen er mit geometrischen Formen Ausdruck verleiht. Skulpturen in der Relation von Materie und Elementen, Zugang der Theorie zur Praxis, Phase der Umsetzung der Elemente in die dazugehörigen Materialien: Wasser in Stein, Holz in Luft und Feuer in Eisen, in einer engen, direkten und lebendigen Beziehung. Kunst und Technologie formen die Skulpturen zum Symbol der Natur. Durch die Plastizität und Tonalität der Elemente gibt er ihnen die Möglichkeit in ihrer eigenen Sprache einen Dialog zu finden. Daraus entspringt Überraschung, Magie und Mysterium.

Mikel A. Lertxundi
Zitat: Blick auf meinen Weg

“Ich fand meine Stimme, als ich Stein, Holz und Eisen entdeckt habe. Ich versuchte, die Schönheit der Natur zu zeigen durch die Materialien, die in ihr sind.

Diese Materialien sprechen für sich selbst. Ich wollte immer den direkten Weg - sie selber sprechen lassen und sich zeigen. Durch die Betrachtung erkannte ich besser meine eigene Natur, wer ich in Wirklichkeit bin und welcher mein Weg ist. Ich bin diesen Materialien treu und versuche ihnen Größe zu geben.

Die Sprache geometrischer Formen hat mir geholfen, die Welt zu verstehen. Um meine Ideen umzusetzen, brauche ich die Aufmerksamkeit des Zuschauers zum Erkennen der Realität und der Reflexion des Alltäglichen. Unser Dasein ist voller Sensationen und verschiedener Lebensarten.

Der Weg der letzten 25 Jahre kann ein kurzer Moment in der Kunst sein - wenn wir glauben, dass das Beste immer noch kommt; aber sehr lang, wenn wir uns erinnern, wieviel Mühe der Weg jedem einzelnen macht.

Auszug seiner Preise und Auszeichnungen:
1984 1. Preis Bienale Bildhauerei, Amorobieta
1985 Accesit Skulpturen, Gure Artea/ Baskisches Gouvernement
1987 Preis Gargallo Skulptur Museum Pablo Gargallo, Zaragoza
1988 Beitrag zur Literaturproduktion des Theaters des Baskischen Gouvernements

Preis für die beste Edition des Buches “Lertxundi, universelle Kunst in Euskera"
1989 Auszeichnung Gure Artea, Gouvernement Baskenland
1990 Realisierung der Skulpturen und Ausstellungen in den USA
1991 Diplom für seine Ausstellungserfolge des Journalistenverbandes Guayaquil/ Ecuador
1992 1.Preis Europistas de Skulptura (Europistas.S.A.)
1992 3.Preis Bizkaiko Artea Landratsamt Vizcaya
1994 1.Preis, VI.Kunstbienale Vasco-Zonotzarte/Amorobieta
1995 Auszeichnung für zeitgenössische Skulpturen in Vitoria
1997 Finalist Skulpturenwettbewerb der Strandpromenade in Zarautz
1999 Auszeichnung Kunst für Lakua2/ Vitaria

Viele seiner Skulpturen befinden sich in öffentlichen Anlagen, Institutionen und Museen in Europa. Vor allem in Spanien oder England, u.a. auch im Rathaus von Reno (Nevada), Pforzheim (Deutschland), Museum San Telmo in San Sebastian